Nachhaltigkeit
Es ist mein Lebensprinzip, meinen ökologischen Fussabdruck möglichst klein zu halten. Ich vermeide Abfall, rezykliere möglichst alles was trotzdem an Abfall anfällt, kaufe lieber Second-Hand-Artikel, fahre nicht unnötig mit Benzinfahrzeugen herum und bin sparsam im Energieverbrauch. Als Eigentümer dieses wunderschönen Stück Landes folge ich gern den Vorschriften des französischen Staates und erhöhe die Energieeffizienz des Hauses wie ich auch die Abwasserbehandlung mindestens aufs Niveau der aktuellen Normen bringen werde.
Garten:
Ich habe einen grossen Garten mit Gewächshaus angelegt. Der Boden wird schonend behandelt. Als Dünger gibt es lokalen Kuh- und Pferdemist und Kompost. Diese eigene Permakultur vermeidet Transporte und garantiert die organischen Kreisläufe und die sorgsame Nutzung von Wasser (Regenwasser und eigenes Grundwasser). Gemüse aus dem eigenen Garten kommt reif und frisch auf den Tisch, den ich gerne mit meinen Gästen teile.
Im Weiher leben Karpfen, Barsche und Enten, die den Gästetisch mit Fisch, Eiern und Fleisch bereichern.
Energie
Im Juni 2025 machten wir die Geothermiebohrung, die Installation einer Wärempumpe wurde im September 2025 abgeschlossen. Danach kam die alte Ölheizung ins Alteisen. Ergänzend heize ich das Haus mit Holz vom eigenen Grundstück.
Bestellt im November 2024 dauerte es beim Solarstrom länger: Zuerst musste ich einen kleinen Hangar aus Holz aufstellen lassen: Das Dach ist für die Photovoltaik-Panels, schattenfrei und günstig ausgerichtet. Darunter können Fahrzeuge abgestellt und Materialien gelagert werden, z.B. das eigene Heu. Seit dem 9. April 2026 liefern die Panels meinen Strom, mit den Batterien ist Maré/Mars im Sommer 24 Stunden pro Tag vom Netz unabhängig.
Abwasser
In der sehr dünn besiedelten Gegend ist es zu teuer, eine flächendeckende Infrastruktur von Kanalisation und Kläranlagen zu installieren. Je nach Alter und Art der Installation werden die Siedlungsabwässer mehr oder weniger geklärt in den Untergrund geleitet.
In Maré/Mars steht ein Pflanzenklärbecken („phytoépuration“, in Betrieb seit 26. März 2026). Da werden die Feststoffe kompostiert, im Kiesbett des Beckens finden weitere bakterielle Prozesse statt und das Schilf baut die Nährstoffe ab. Das System funktioniert fast ohne Unterhalt: Einmal im Jahr muss ich das Schilf mähen und alle 10 Jahre Kompost abtragen. Es ist die ökologischste der nach aktuellem Recht verfügbaren individuellen Lösungen.
Blue Community
Sauberes Wasser ist in unser aller Verantwortung. Damit ist es auch Aufgabe des Staates, allen denselben Zugang zu Wasser zu ermöglichen. Ich setze mich gegen jede Privatisierung von Trinkwasser ein. Deshalb und wegen meines Engagements für die optimale Abwasserreinigung hat mich die Blue-Community-Bewegung als Mitglied aufgenommen. Damit habe ich die Ehre, nach der Stadt Paris in Frankreich die zweite Blue-Community-Organisation zu sein! Siehe https://blue-community.net/
